So überzeugst du mit deiner Selbstpräsentation im Vorstellungsgespräch!

Christina Thiel Vorstellungsgespräch

Zugegeben, der Moment der Aufforderung „Erzählen Sie etwas über sich selbst!“ ist schon unangenehm. Erst Recht in einem Vorstellungsgespräch, in dem es auch noch um ziemlich viel geht. Gleichzeitig überzeugend, locker und sympathisch zu wirken ist eine echte Herausforderung! Und gerade weil es so schwierig und unangenehm ist, soll die Selbstpräsentation gut vorbereitet sein!

In diesem Blogartikel erfährst du,

➡ die wichtigsten fachlichen und persönlichen Inhalte einer Selbstpräsentation..

➡ wie lang und ausführlich du die Präsentation gestalten solltest.

➡ wie du deine Körpersprache optimal einsetzen kannst.

➡ wie aus den ersten Gehversuchen eine überzeugende Präsentation entsteht.

 

Möchtest du mehr erfahren, schau in diese beiden Artikel:

Artikel zum Thema „Körpersprache“

Artikel zum Thema „Smalltalk“

Vorab:  Ein paar Hintergrundinformationen

Früher oder später wirst du im Vorstellungsgespräch aufgefordert werden, über dich zu berichten. Zeit für die Selbstpräsentation, die man im Übrigen auch Selbstinszenierung, Selbstdarstellung oder einfach nur „Auftritt“ nennen kann. Du denkst: Warum soll ich über mich berichten, wenn mein Gegenüber doch sowieso schon alle Daten von mir hat? Weil es um die Daten in erster Linie gar nicht geht. Natürlich hat dein Gegenüber alle notwendigen Informationen, sie scheinen ja auch im Großen und Ganzen zu passen, sonst hätte man dich zum Vorstellungsgespräch nicht eingeladen. Vielmehr geht es darum herauszufinden, wie du dich verbal ausdrückst. Und damit mehr über dich zu erfahren, als das, was du vorab zu Papier gebracht hast. Wie drückst du dich aus? Was verrät deine Körpersprache über dich? Passt die Chemie zwischen dir und dem möglichen Arbeitgeber? Und schließlich möchte der potenziell Arbeitgeber natürlich auch herausfinden, was du bereits über das Unternehmen weißt.

Die fachlichen Inhalte der Selbstpräsentation

Hier geht es vor allem darum, was du gelernt hast und in welchen Bereich du beruflich bis jetzt unterwegs warst. Kurzum: Wie bist du dahin gekommen, wo du gerade stehst? Anders als im schriftlichen Lebenslauf schlage ich dir vor, mit dem höchsten Schulalbschluss zu beginnen und mit der aktuellen Tätigkeit aufzuhören. Einfach, weil sich der Zuhörer das, was zuletzt genannt wird, am ehesten merken kann. Als kleine Dramaturgie kannst du dich am folgenden roten Faden orientieren:

 

Christina Thiel Selbstpräsentation

Zu deinem Fachwissen zählen bspw. Büroorganisation, deine Aufgaben, Kennntisse bestimmter PC-Programme, Erfolgserlebnisse…deine Stärken solltest du auch benennen. Und wenn du magst kannst du gerne auch noch hinzufügen, wo du noch besser werden möchtest (dann hättest du auch schon den Punkt „Schwächen“ angerissen.)

Textbausteine, die du in deine Selbstpräsentation einbaust, könnten Folgende sein:

➡ „Ich habe im Jahre xxxxx den Schulabschlusss xxx erreicht und anschließend xxxxx absolviert.“

➡  „Erste Berufserfahrung konnte ich bei xxxx sammeln, dort bestanden meine Hauptaufgaben in xxxx.“

➡  „In meiner aktuellen Tätigkeit als xxx besteht meine Aufgabe in…..“

➡  „Zusammengefasst: In mir finden Sie eine ……. Mitarbeiterin.“

 

Die persönlichen Inhalte der Selbstpräsentation

Neben den beruflichen  Inhalten spielt aber noch etwas anderes eine große Rolle. Die Frage: Wer bist du eigentlich? Und zwar außerhalb deines Jobs. Welche Interessen verfolgst du? Welche Hobbys hast du? Wofür setzt du dich ein? Welche Werte vertrittst du usw. Gebe hier Informationen über dich preis und scheu dich nicht davor. Bedenke immer, das der Mensch neugierig ist und stille diese Neugier, soweit du es mit dir in Einklang bringen kannst. Schließlich geht es an dieser Stelle auch um deine Persönlichkeit und somit die Frage zu beantworten „Passen wir menschlich zusammen?“. Hier ist auch eine gute Möglichkeiten gegeben, abschließend zu argumentieren, was dich an der Stelle reizt, warum du denkst, dass du der richtige Mitarbeiter sein könntest und kurz und knackig deine Stärken hervorheben kannst.

Christina Thiel Selbstpräsentation

Wie ausführlich und wie lang sollte die Selbstpräsentation sein?

Das ist schwierig zu sagen und auch nicht pauschal zu beantworten. Stell dir vor, jemand erzählt 3 Minuten etwas total langweiliges über sich selbst. Und nun stell dir vor, jemand anderes erzählt 10 Minuten etwas sehr spannendes – was ist besser? Genau, so pauschal kann man es nicht sagen. Als Faustformel schlage ich dir vor, ca. 5 Minuten anzupeilen. Davon berichtest du zu ca. 2/3 über deine fachlichen Kenntnisse und anschließend berichtest du über dich persönlich.

Die Körpersprache

Ist auch ziemlich wichtig! Meine beiden wichtigsten Tipps dazu:

  1. Unterteile deine Präsentation gedanklich in Sätze und setze am Ende einen Punkt, an dem du deine Stimme senkst. So kannst du üben, zwischendurch in Abschnitte einzuteilen. Das ist sehr wichtig, denn oftmals senken wir in solch einer Stresssituation die Stimme nicht und verraten dadurch nicht nur, dass wir nervös sind. Vielmehr kann uns unser Zuhörer auch schlecht folgen, da wir die Informationen ohne Abschnitte nicht gut sortiert bekommen.
  2. Schaue deinen Gegenüber an! Halte Blickkontakt! Das ist nicht so gemeint, dass du ihn anstarren sollst, sondern versuche das auf ganz natürliche Art und Weise. Auch wenn du denkst, „mache ich doch immer“, denke dran: Wir reden von einer Situation, in der du mächtig unter Druck stehst – und in der wir vieles, was wir sonst völlig richtig machen, verändern…

Möchtest du noch mehr zum Thema Körpersprache erfahren? Dann habe ich noch 2 Artikel von mir:

Artikel zum Thema „Körpersprache“

Artikel zum Thema „Smalltalk“

Zum Schluss heißt es…

…ÜBEN ÜBEN ÜBEN!!! Du kannst dir nun ein Blatt nehmen und deinen persönlichen roten Faden anlegen. Notiere dir bitte nur Stichworte und keine ganzen Sätze, sonst wird dein Vortrag später zu statisch. Wenn du damit fertig bist, übe deine Präsentation. Zunächst ohne, später mit Stoppuhr, so kannst du sehen, ob du noch ergänzen oder entfernen musst. Bist du dir auch hier ziemlich sicher, gehst du den nächsten Schritt und nimmst den Vortrag auf deinem Handy auf. Auch gut: Suche dir einen Sparringspartner, trage ihm deine Präsentation vor und lasse dir ein ehrliches Feedback geben. So arbeitest du dich Schritt für Schritt an diese zugegebenermaßen schwierige Aufgabe heran.

Habe ich dir Tipps geben können, mit denen du etwas anfangen kannst? Dann schreibe mir einen Kommentar ins Kommentarfeld, ich freue mich drüber! Und wenn Unklarheiten bestehen, Fragen aufkommen…auch dann schreibe mir. Ich gebe dir gerne eine Rückmeldung!

Ganz herzliche Grüße

Christina

 

Christina Thiel Karriereberatung

Verdeckter Stellenmarkt, Alternative Bewerbungswege – Wenn dein Traumjob in den Stellenbörsen nicht zu finden ist. Kreative Stellensuche Teil 2

 

 

Du kennst das sicher auch:

Du suchst eine neue Stelle, gehst in die bekannten Jobportale und findest – nichts. Jedenfalls nichts, was mit deinen Vorstellungen zu tun hat. Was tun? In diesem Blog stelle ich dir drei Methoden der kreativen Stellensuche vor. Bereits im letzten BLOG habe ich dir drei Möglichkeiten genannt, schau nochmal herein: Verdeckter Stellenmarkt Teil 1.

Meine Mittel der Wahl:

  1. Firmenhomepages
  2. Telefonische Anfrage
  3. Netzwerke!

Möglichkeit Nummer 1: Firmenhomepages

Ich kann mich noch sehr genau an einen Studenten erinnern, dessen Bewerbungsmappe ich vor einigen Jahren in den Händen hielt. Er bewarb sich bei der Firma „LEGO“. ImAnschreiben hat er beschrieben, dass er schon als kleines Kind davon träumte, einmal bei LEGO arbeiten zu dürfen. Das Stellenangebot hat er nicht auf „normalen“ Stellenbörsen gesehen, sondern direkt auf der LEGO-Homepage.

Die Vorteile sind klar: Du erwähnst bereits im Anschreiben, dass du dich intensiv auf der Internetseite der Firma umgesehen hast, identifizierst dich damit deutlich stärker mit dem Unternehmen und kannst so deine Motivation viel besser ausdrücken. Außerdem findest du auf der Firmenhomepage Angebote, die sicherlich nicht grundsätzlich in den üblichen Stellenbörsen vertreten sind. Diese Art der Suche setzt natürlich voraus, dass du dir bewusst wirst, bei welchen Firmen du dich gerne bewerben möchtest. Also auch hier heißt es wieder: „Starte mit deiner Zielfindung.“ Überlege dir also genau: Welche Firma könnte meinen Stellenwunsch erfüllen? Welche Firma vertritt meine Werte? In welchem Unternehmen wollte ich schon immer Mitarbeiter werden?

 

Möglichkeit Nummer 2: Das gute alte Telefon… 

Dieser Weg hat seine Überschneidungen mit der Initiativbewerbung – und ist doch anders. Aus Erfahrung weiß ich, dass das Medium „Telefon“ ungern und daher selten benutzt wird – schade! Denn hier liegen wirklich viele Chancen vergraben. Ich kann mich auch hier wieder gut an eine beispielhafte Situation erinnern. Ein Personaler berichtet einer Gruppe von Bewerbern von seiner Bewerberauswahl und wie das Telefon ihn dabei „störte“:

Ein Personaler berichtet von einem dicken Stapel an Bewerbungen, die auf seinem Schreibtisch liegen. In Form und Inhalt sehr ähnlich, daher nach kurzer Zeit ziemlich langweilig.  Aus dieser Langeweile wird er durch einen Bewerber gerissen, der sich bei ihm telefonisch meldet und vorstellt. Die beiden kommen ins Gespräch und vereinbaren kurzfristig einen persönlichen Termin. Ich verspreche: Die Geschichte habe ich genau so gehört! Aber was empfahl der Personaler den zuhörenden Teilnehmern? Es war Zufall, dass dieser Bewerber überhaupt zu ihm vorgedrungen sei. Normalerweise blockt seine Sekretärin solche Anrufe ab…das habe in diesem Fall nur geklappt, weil die Sekretärin bereits Feierabend hatte und das Telefon nicht mehr umgestellt war. Ansonsten sei es in der Tat schwierig, zwischen Terminen, Gesprächen und Konferenzen ihn zu erreichen. Kurzum: Rufe zu Randzeiten an, dann, wenn noch nicht oder schon nicht mehr so viel Betrieb im Büro zu vermuten ist. Der Vorteil der telefonischen Kontaktaufnahme: Deine Persönlichkeit! Deine Motivation! Dein Unterschied zu denen, die sich ausschließlich schriftlich bewerben!

 

Tip Nummer 3: Netzwerken über Social Media

Mein Lieblingstipp!!! Und das schon seit vielen Jahren, schon zu Zeiten, als Social Media noch ziemlich unbekannt war…

Heute kannst du über  Social Media fast jeden Menschen weltweit erreiche – was für ein Luxus, oder? Ich habe dazu vor einiger Zeit ein Videointerview mit Petra Polk geführt, es ging um die Möglichkeit, wie Xing dir bei deiner Jobsuche helfen kann.  Schau doch mal rein: ZUM  INTERVIEW. Stell dir also vor, du suchst eine Aufgabe als Gesundheitsmanager im norddeutschen Raum. Wie cool ist die Vorstellung, dass du zuständige Personaler dazu in den Sozialen Medien finden und direkt kontaktieren kannst? Nimm Kontakt zu ihm auf, vernetze dich, befrage ihn…alternativ kannst du auch in Gruppen gehen zu einem bestimmten Thema gehen und dort mögliche Entscheider suchen und finden. Früher nannte man dieses Vorgehen „Vitamin B“ (heute höre ich diesen Begriff auch noch sehr häufig). Er hat stets etwas negatives an sich, ich sehe das positiv! Du machst dich auf deine persönliche Suche, steckst somit viel Arbeit und Zeit in dieses Projekt. Machst überall bekannt, dass du auf Stellensuche bist! Informiere darüber, in den sozialen Medien aber natürlich auch in deinem privaten Umfeld. Stellen werden heute sehr häufig über das Netzwerken vergeben, stell dir vor du suchst und keiner merkt es…

 

Habe ich dir helfen und ein paar Tipps mitgeben können? Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit, solltest du Ergänzungen oder natürlich auch Rückmeldungen haben, freue ich mich natürlich sehr darüber. Ansonsten rate ich dir, mal „quer“ zu denken, die üblichen Pfade zu verlassen und neue Wege auszuprobieren. Viel Erfolg dabei wünscht dir

 

Christina

Christina Thiel Karriereberatung

Verdeckter Stellenmarkt, Alternative Bewerbungswege – Wenn dein Traumjob in den Stellenbörsen nicht zu finden ist

 

 

Kennst du das auch? Du bist auf der Suche nach einem neuen Job, siehst regelmäßig alle Stellenanzeigen durch und findest dennoch nichts Passendes? Das könnte daran liegen, dass du nur im sichtbaren Stellenmarkt recherchierst und den sog. „verdeckten Stellenmarkt“ noch nicht genutzt hast. Und wenn du dir bewusst machst, dass ca. 70% aller zu vergebenen Stellen NICHT öffentlich sichtbar werden, kannst du dein Potenzial erahnen, was du hier haben könntest.

Was genau aber ist der „Verdeckte Stellenmarkt“?

Unter „verdeckten Stellenmarkt“ versteht man all die neu zu besetzenden Stellen, die nicht öffentlich ausgeschrieben sind. Vorteile für den Arbeitgeber liegen auf der Hand: Man rekrutiert kostengünstiger und teilweise auch erfolgreicher, da Kandidaten häufig schon bekannt sind oder empfohlen werden. Stellenanzeigen, Bewerbungsbearbeitung, Vorstellungsgespräche  – all das wird weniger und somit die Besetzung des neuen Jobs kostengünstiger.

 

Was bedeutet das nun für dich?

Das möchte ich dir in diesem und sogar auch im nächsten Blogartikel gerne verraten.

Möchtest du deine Chancen, deinen Traumjob zu finden, erhöhen, solltest du dir zunächst bewusst machen, dass es noch lange nicht nur die Stellenangebote gibt, die für dich sichtbar sind. Und dann wird dir klar, dass du es in der Hand hast, deine Jobchancen aktiv zu steigern. 3 Möglichkeiten stelle ich dir heute vor, die anderen erhältst du im nächsten Blog in zwei Wochen.

 

Möglichkeit 1: Die Initiativ-/ oder Blindbewerbung

Angenommen, du entdeckst ein Stellenangebot im Netz, in der Zeitung und schreibst eine Bewerbung: Dann spricht man von der „reaktiven“ Bewerbung. Klar, Angebot – Reaktion. Siehst du deine Traumstelle nicht und bewirbst dich dennoch, ergreifst du die INITIATIVE  – wir sprechen also von der INITIATIVBEWERBUNG, die oftmals auch Blindbewerbung genannt wird. Sie dient als Zusatz zur reaktiven Bewerbung, bewirb doch also bitte nie ausschließlich initiativ! Der Vorteil dieser Strategie: Du hast wenige bis keine Mitbewerber und somit viel Aufmerksamkeit. Außerdem zeigt sich hier deine ganze Motivation: Denn du hast dir diese Firma ja aktiv ausgesucht und möchtest unbedingt dort arbeiten. Nachteil: Du weißt gerade nicht, ob eine Stelle überhaupt zu besetzen ist. Oftmals lassen Personaler Initiativbewerbungen lange in der Schublade liegen und kommen dann wieder auf den Kandidaten zurück. Da kann ich mitreden, ist mir nämlich auch schon passiert. Die Initiativbewerbung ist meist nicht so umfangreich wie eine komplette Mappe, es genügt, wenn du zunächst deinen Lebenslauf, ein kurzes Anschreiben und ein Deckblatt einreichst. Auf Wunsch gibt es natürlich den Rest dazu. Sie kann auch vom Aufbau her ganz anders sein: In Form eines Bewerbungsflyers. DIN A4, 3 Spalten, beidseitig bedruckt. Hohe Auflage möglich, geringe Kosten, hohe Aufmerksamkeit. Ich kann mich gut an eine Teilnehmerin eines Workshops von mir erinnern, leider weiß ich den Namen nicht mehr (vielleicht liest du ja mit, dann melde dich!): Sie war Bürokauffrau und hat ca. 50 dieser Flyer gedruckt. Dann ist sie in ein Gewerbegebiet gefahren und hat dort in jeder Firma diesen Flyer in den Briefkasten geworden. Denn jedes Unternehmen benötigt Bürokräfte! So hat sie mit wenig Aufwand und wenigen Kosten ihre Bewerbungsstrategie erweitert. Und Erfolg dabei gehabt!

Möglichkeit 2: Messen

Sie haben eine Schnittmenge zu den Initiativbewerbungen. Denn auch zu einer Messe kannst du einen Stapel an Flyern mitnehmen und verteilen. Eine Messe bietet den zusätzlichen Vorteil, dass du mit möglichen Entscheidern direkt ins Gespräch kommen kannst. Wo kannst du das sonst schon? Und wenn du das Gespräch gut vorbereitest, kannst du dabei unendlich viele Punkte sammeln und Informationen erhalten, die du sonst nicht so einfach bekommst.

Möglichkeit 3: Experten befragen

Du kennst jemanden, der genau das macht, was du schon immer beruflich machen wolltest? Und du fragst dich: Wie komme ich da bloß hin? Frag nich dich selbst – frage den Experten! Ein bißchen Mut ist hier sicher angesagt, aber du wirst merken, wie du immer sicherer wirst. Du kannst es ja auch zunächst auf dem schriftlichen Weg probieren. Stelle dich immer erstmal vor, nenne dein Anliegen, sage, warum und wieso du die Fragen an xy stellst. Und dann frage höflich nach, ob du dieser Person ein paar Fragen stellen kannst. Erwarte nicht zu viel, vielleicht antworten dir von 10 nur zwei Menschen. Aber das kann durchaus reichen. Versuche also möglichst in Kontakt zu kommen.

 

 

Wie sind deine Erfahrungen zu diesen Tipps? Schreibe mir und auch anderen Lesern und gebe auch deine Tipps weiter!

 

Die nächsten 3 Möglichkeiten wie versprochen in 2 Wochen!

Bis dahin wünsche ich dir eine erfolgreiche Zeit.

Christina Thiel Karriereberatung

 

Motivationstanken auf dem Ruhrtalradweg – meine Story und was sie auch mit dir zu tun haben könnte

Achtung – heute wird es persönlich…um genauer zu sein: Es wird mein persönlichster – und bisher längster – Artikel. 

Denn heute erzähle ich dir von meiner Ruhrtalradwegtour – sie hat mir so viel Motivation gegeben, dass ich dir gerne etwas davon weitergeben möchte. „Motivation“ zu vermitteln ist ja sowieso mein Thema, wie willst du beruflich deinen Traumjob ohne Durchhaltevermögen/ Motivationmeistern? Genau, wahrscheinlich gar nicht. Denn auch dort fällst du in tiefe Täler und erlebst himmelhochjauchzende Momente. Daher haben beide Themen, der Ruhrtalradweg und die Karriere, Traumjobsuche, Bewerbung, Vorstellungsgespräch seeehr viel miteinander zu tun! Lies weiter und wenn du magst: Berichte mir, wann du ähnliche Situationen erlebt hast. Wann hast DU durchgehalten, obwohl du nie damit gerechnet hättest???

Die Vorbereitung

Ich weiß nicht mehr, wann es genau war. Irgendwann Anfang 2018 war sie da: Die Idee, mit Kind und Kegel in den Osterferien den kompletten Ruhrtalradweg (Winterberg bis Duisburg = 240 km plus Moers-Duisburg = 2×15 km) zu erradeln. Von zu Hause nach Duisburg, von dort aus mit dem Zug nach Winterberg. Etwas unerwartet fand meine Familie, meine Jungs sind 10 und 14 Jahre alt, die Idee gut. Es gab also kein zurück mehr! Von nun hatten wir einige Wochen Zeit, uns vorzubereiten. Ein Besuch auf der Fahrradmesse im März gehörte auch dazu. Zubehör besorgen, insbesondere Taschen. Und eine gute Radkarte – aber dazu später mehr…Die Jungs und mein Mann besorgten sich noch gute Räder (gebraucht, aber wie neu), was ich ja nicht brauchte, habe ich doch mein geliebtes Tourenrad. Von nun an wurde geschraubt, eingestellt, gefettet und geölt. Mutti, also ich…, war dann schließlich fürs Packen zuständig, Pflaster und Faszienball natürlich inklusive. Eigentlich ging das schnell, ich überlegte bei jedem Gramm, schließlich muss alles mit Muskelkraft bewegt werden! Zuständig war ich auch für die Reiseplanung. Die sich als ziemlich kompliziert herausstellte. Zimmer wurden gebucht (man riet mir dazu, da es auf dem Weg nicht so viele Unterkünfte gibt), die Zugfahrt wurde gebucht (Umsteigen in Dortmund, macht die Sache nicht einfacher) und die Frage: Was tun, wenn wir nicht zu viert in den Zug passen? Schließlich ist eine Reservierung in einem Regionalzug nicht möglich (und den haben wir ab Dortmund). Also ab ins Reisebüro und Karten dort kaufen. Dort ist schließlich ein Mensch, der mit mir spricht! In Gedanken teilten wir uns schon auf, dann würden wir ab Dortmund eben in zwei Touren starten, was auch hieß, dass jeder von uns eine eigene Fahrkarte benötigte – an was man bei einer Fahrradtour alles denken muss! An der Stelle war ich eigentlich schon geschafft – und wir waren noch nicht mal unterwegs! Als ich einen Tag vor Abfahrt auch noch feststellen musste, dass die Jugendherberge in Winterberg ziemlich weit weg ist von der Ruhrquelle und Fahrrad fahren bei 0° wohl kaum dort Spaß macht, habe ich noch schnell die Unterkunft umgebucht. So kommt wenigstens keine Langeweile auf

Etappe 0: Moers – Winterberg

Nun war der Tag gekommen und wir haben es geschafft am Ostersonntag um Punkt 8 Uhr loszuradeln. Wow, ging das schnell! Zumindest bis zur Rheinbrücke. Die ging mal direkt „bergauf“ und ich lag das erste Mal hinten. Mitleidig hielt meine Familie an und wollte schon Gepäck umpacken. Mein Stolz hinderte mich natürlich daran – nie im Leben! Um kurz vor 9 waren wir bereits am Bahnhof (schneller als der Routenplaner vorsah – und der rechnet bestimmt nicht mit Gepäck!). Eine geschlagene Stunde zu früh! Also erstmal zum Bäcker und frühstücken. Um kurz nach 10 saßen wir glücklich und noch nicht erschöpft tatsächlich im Zug nach Dortmund und hatten eine halbe Stunde Verschnaufzeit. Hier waren die Plätze noch gebucht…spannend wurde es, als wir in Dortmund umsteigen mussten. Treppen runter – kein Fahrstuhl, angeblich. Wieder Kaffe trinken und warten. Und: Von der Bahnhofsmission angesprochen werden!  Jetzt war es also soweit, dachte ich mir…aber nein, man bot uns nur freundlicherweise an, den Fahrstuhl aufzuschließen, damit wir mit den Rädern zum Gleis kommen. Wie nett! Den Schlüssel hätten alle Mitarbeiter – komisch, uns sagte man beim Aussteigen, kein Aufzug möglich! Wie auch immer: Unseren nächsten Zug nach Winterberg erreichten wir pünktlich und hatten sogar Platz für alle. Puh, 2 Stunden Pause! In Winterberg schickte uns der nette Taxifahrer leider in die falsche Richtung, falsch fahren können wir gut, was später noch des Öfteren vorkommen sollte. Irgendwann angekommen, den ersten Berg geschoben, glücklich und total stolz! Sind wir doch tatsächlich 18 km geradelt! Was für eine Leistung. Yeah. Am nächsten Tag konnte es nun richtig losgehen.

Im Zug nach Dortmund sah es so aus (nein, das rechte Rad gehörte nicht zu uns…):

1. Etappe: Winterberg – Olsberg

Gut gefrühstückt ging es am nän zur Ruhrquelle, da wo unser Weg eigentlich richtig startet. Irgendwie war alles noch auf Skifahren eingestellt, warum waren außer uns eigentlich keine anderen Radfahrer unterwegs? Lag vielleicht an der Jahreszeit und am Wetter – immer noch um die 0 Grad. Egal, auf gehts. Ruhrquelle suchen. Weg gefunden. Leider zu spät gemerkt, dass es der Wanderweg ist. Also Räder über Stock und Stein durch den Wald bergauf geschoben. An einer Strasse angekommen und festgestellt, es gibt auch einen angenehmen Radweg. Erste Krise. Dann Quelle gefunden und erstmal Pause gemacht. Nach 2 Stunden. Und 20 km vom Tagesziel entfernt. Und wen trafen wir dort? Ein Fahrradpärchen aus unserem Nachbardorf…auf dem Weg nach Hause. Wie wir. Und noch ein Pärchen, dass sich nach unseren günstigen Gepäcktasschen erkundigte. Sie seien auch (!) Langstreckenradler und haben teure, sehr unkomfortable Taschen. Man fahre jährlich ein paar Tausend Kilometer, erzählten sie uns. Hoppla, und die fragen uns nach unseren Taschen? VOR unseren ersten Etappe im ganzen Leben? Was für ein Ritterschlag!
Nach dem Foto an der Ruhrquelle ging es nun endlich weiter und wir radelten die ersten 20 km nach Olsberg. Von der Ruhr sahen wir erstmal nicht viel, Quelle musste reichen. Es ging rauf und sehr schnell wieder runter! Die Bremsen glühten, die Finger verbrannten sich an diesen.  Mittags bereits angekommen, Zimmer jedoch gar nicht fertig. Viel geschoben, also ich, die anderen nicht. Ich hatte ja mein tolles Tourenbike, das mag lieber geschoben als gefahren werden. Wieder Essen gegangen, schlafen, am nächsten Morgen gehts weiter. 

2. Etappe: Olsberg – Arnsberg

Meine Wenigkeit stets als Letzte im Felde. Aber natürlich nur, um alles im Blick zu haben! Wir fuhren häßliche Landstrassen entlang und ich fragte mich, wo denn die Romantik der Beschreibung sei. Leider hatten es meine Männer nich immer mit dem „nach-dem-Weg-fragen“. Man fuhr gerne auf mal einen kleinen Umweg, schadet doch nicht! Nein, mein nettes Rad macht das gerne mit! Und hier und da schieben entspannt auch und man kann die Natur – oder die Landstrasse – viel besser genießen! Haha…und ich dachte, nach dem ersten Tag sind die Berge wie weggeblasen, schließlich geht die Ruhr doch bergab und nicht bergauf. Ach ja, die Ruhr war immer noch nicht wirklich häufig zu sehen. In Arnsberg abends angekommen waren wir total platt. In einer Jugendherberge, mitten im Wald, auf einem Berg. Einen einsamen Radler hat es abends auch dorthin verschlagen. Ansonsten: Niemand, nur wir. Auch kein Personal. Man hinterließ uns freundlicherweise den Schlüssel und instruierte uns, wo wir wann abzuschließen haben. Und an die Nachtruhe erinnerte man uns noch. War ja auch bitternötig, bei so vielen Gästen! Schon urig schön, so (fast) alleine im Wald…Arnsberg soll auch sehr nett sein. Haben wir gelesen. Nicht gesehen. Von unserem Berg kamen wir doch nicht freiwillig mehr runter. Der Pizzaservice dafür rauf!

3. Etappe: Arnsberg – Schwerte

Endlich mehr von der Ruhr, juhu! Es sollte die längste Etappe sein, dachten wir zumindest zu diesem Zeitpunkt noch. Aber dazu später mehr. 56 km. Schöne Wege, meine gesuchte Romantik, leider ein bißchen Regen zum Schluss. Der war so schlimm allerdings gar nicht. Mein Großer bestand nun darauf, dass ich lerne mit seinem Rad zu fahren. Ok. Hatte ich mich vorher noch geweigert, knickte ich nun ein. Und dachte: Oh, was ist das? Wo ist denn hier der Motor? Mein lieber Mann, was macht das Material aus! Ich wollte ja gar nicht mehr runter, das waren ja Welten! Naja, wenn die Schwächste auch noch das schwächste Material hat, ist die Kombination vielleicht etwas schwierig…ich schwebte! Angekommen sind wir wieder in einer sehr speziellen Unterkunft: Diesmal in einem alten Pfarrhaus. 17. Jahrhundert. Herrlich! Selbstversorgung mit eigener Küche. So liebevoll hergerichtet von den Besitzern. Urgemütlich!

4. Etappe: Schwerte – Hattingen

Wie ich feststelle, hat fast jede Etappe etwas Einzigartiges: Die erste, die hügeligste, die längste…das war nun die Etappe, mit den schlechtesten Wetterbedingungen. Kalt, sehr kalt. Regen. Und vor allem: Sturm: Natürlich kam er uns entgegen und pustete auch noch netterweise den Regen in unser Gesicht. Ach, was ist Fahrrad fahren doch schön…Und das auf nur 46 km. Dafür brauchten wir wesentlich länger, als am Tag zuvor für 56 km. Naja, auch, weil wir mal wieder lieber ins Nirgends fuhren anstatt auf den Weg zu achten. Bis ich schrie „Ich kann nicht mehr! Ich will nicht mehr!“. Oben auf nem Berg, der noch viel steiler rauf ging. Nein, ich befand mich ab sofort im Streik! Nicht mit mir! Mein Sohn meinte es nett und sagte:“Aber Mama, wir sind nicht mehr zweistellig!“ Soll heißen, unter 10 km Restweg. Da hatte er zwar Recht, aber eine Stunde zuvor hatten wir nur noch 8,5 km und nun 9,6 km. Suche den Sinn…Es war die komplett (!) falsche Richtung. Ich kochte. Also den Berg wieder hinunter und erstmal gepflegt fragen. Und dann richtig fahren. Und tatsächlich irgendwann im Hostel ankommen. Völlig fertig. Fertiger geht kaum. Aber glücklich. Stimmungsschwankungen kamen inzwischen immer häufiger. Ich erlebte Höhen und Tiefen. Nicht viel dazwischen. Von unserer Unterkunft konnten wir schnell in die Hattinger Innenstadt. Essen. Und dann ab ins Stockbett. Ich wollte nur noch liegen.
 

5. Etappe: Hattingen – Moers

Endlich – der Wetterbericht verspricht Sonne und Wärme. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Seele. Wir starten gut erholt gegen 10 Uhr. Herrliche Romantik, direkt an der Ruhr entlang, Richtung Essen, Baldeneysee wunderschön! Die ersten Biergärten zeigten sich. Urlaubsgefühle! Einfach fahren und die Seele baumeln lassen. Alles läuft bestens. Bis Kettwig. Dort machten wir gegen Mittag Pause. Ganz gemütlich. Als mich meine Männer ansahen und beschlossen: Hey, läuft soooo super, das schaffen wir bis zu Hause (gedacht war die letzte Unterkunft in Mülheim). Wie? Zusätzliche 35 km? Wir hatten doch bis Mülheim schon 46! Reicht das denn nicht? Nein, meinte mein Jüngster. Nur wenn wir heute noch nach Hause fahren, könne er morgen zum Mountainbiketraining gehen. Klar, man muss natürlich Prioritäten setzen! Ok, ich willigte ein. Und ab jetzt war die 3. Etappe nicht mehr die längste gewesen…Aber nur unter mehreren Bedingung, dass wir Pause machen, wenn ich nicht mehr kann! Und wir an der Ruhrquelle in Duisburg ein Foto mit uns ALLEN machen. Und wir stets und ständig nach dem Weg fragen! Hat auch geklappt, bis zur Grenze Oberhausen/ Duisburg. Das, was wir am besten können, im Kreis fahren, haben wir hier mal wieder unter Beweis gestellt! Verlustzeit: Sicherlich eine Stunde. Und das an häßlichen Strassen entlang. Ich wollte nur noch weg und nach Hause! Irgendwann, wir kamen in Duisburg an, lasen wir: Ruhrmündung 1,8 km. Wie genial war das denn? Natürlich ergab sich eine Frage: Müssen wir da wirklich hin? Immerhin ist es die (!) falsche Richtung, demnach müssen wir also auch 1,8 km wieder zurück fahren.
Nein, im Leben könnte ich mich im Spiegel nicht mehr ansehen, würde ich kneifen. Kneifen ist für mich noch nie eine Option gewesen! Und wenn ich dorthin krieche. Aber dieses eine Foto musste unbedingt noch her! Und zwar mit uns allen. Das war meine Bedingung, als ich zustimmte, durchzufahren. Und das tat manchem von meinen Jungs schon weh…aber da mussten wir nun durch. Ein orangenes Etwas, auch genannt Rheinorange, empfing uns. Und die Ruhr, wie sie in den Rhein mündet. Unbeschreiblich. Hatten wir es tatsächlich geschafft? Wir waren nur glücklich und machten schnell unser Foto. Naja, ganz geschafft noch nicht. Wir brauchten ja noch 15 km bis nach aus. Ha, was sind schon 15 km! Mit links!!! Um 19 Uhr kamen wir zu Hause an. Nach 9 Stunden und 87 km. Insgesamt kamen wir auf fast 300 km. Ich glaube, ich habe Sternchen gesehen. Wusste aber, wir haben hier etwas ganz besonderes geschafft. Als Familie mit allen Schwierigkeiten durchzuhalten.
Wow: Geschafft!!!
 

Fazit

Man sagte uns vorher, dies sei ein „anderer“ Urlaub. Ja, das wussten wir. Aber was meinte man damit? Ich kann  es nicht in Worte fassen. Aber es war solch eine wertvolle Erfahrung. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich gesagt und gedacht habe, das schaffe ich nicht mehr. Und was war? Ich habe es immer geschafft. Und was macht das mit mir? Es gibt mir Kraft für viele weitere Dinge im Leben, die auch geschafft werden wollen. Ich habe mich tatsächlich schon dabei ertappt, wie ich nach der Rückkehr dachte „ne, das schaffst du nicht“. Und direkt hinterher der Gedanke kam: Na klar, du hast den Ruhrtalradweg geschafft, also schaffst du das doch auch. 
 
Nun ist der Bericht tatsächlich viel länger geworden, als geplant. Naja, ich war tatsächlich im Schreibrausch und alles zog nochmal an mir vorbei. Es ist wirklich so, dass es mir viel gibt, bis an meine Grenzen gegangen zu sein. Kennst du das auch? Hast du auch schon mal deine Grenzen erreicht? Es gibt dir Kraft, auch im Job, im Bewerbungsprozess im Vorstellungsgespräch…ganz ehrlich: Als ich am letzten Tag vom Rad zu Hause stieg, versprach ich mir, das Rad eine Woche nicht zu benutzen und nie mehr soooo eine Tour zu machen. Am nächsten Tag hatte ich die nächste Route im Kopf und Fahrrad bin ich ein paar Tage später auch schon wieder gefahren. Nur eines werde ich vor der nächsten  Tour machen: Vorher mehr trainieren und mir ein passendes Rad besorgen!
 
Ich grüße dich ganz herzlich und wünsche dir, dass du ähnliche Momente erlebst ;-))
Deine Christina
Christina Thiel Karriereberatung

4 Schritte um deinen Traumjob zu finden

Christina Thiel Fernrohr

Stell dir vor, du fragst dich, wie du zu deinem Traumjob gelangst. Welche Schritte musst du unternehmen? Dieser Beitrag soll dir beispielhaft diesen Weg näher bringen. Vorher möchte ich dich noch beschreiben. Zumindest so, wie ich „dich“ schon häufiger in meinen Beratungen kennen gelernt habe. Demnach bist du ca. Ende 20, wahrscheinlich nicht älter als Mitte 40. Hast eine gute Ausbildung/ Studium und verantwortungsvolle Tätigkeiten übernommen. Den Job gewechselt hast du auch schon und natürlich schon die ein oder andere Fort- und Weiterbildung hinter dir. Du schaust über den Tellerrand, bist an vielen Dingen interessiert, hast 2-3 Hobbys, die du auch pflegst. Nun stellst du fest, dass

a) dein Arbeitgeber – warum auch immer – nicht mehr mit dir plant und du etwas Neues suchen musst. Vielleicht sagst du dir jetzt auch: „Dann aber was wirklich Neues!“ oder

b) dein Arbeitgeber plant weiterhin mit dir, du bist im Berufsleben angekommen, deine Ziele hast du vermeintlich erreicht, die Finanzen sind mehr oder weniger gesichert, und trotzdem bist du mit deiner beruflichen Situation nicht wirklich zufrieden. Dir ist sogar bewusst, was nicht stimmt. Du  fragst dich:  „War das schon alles?“. Und dann bist du plötzlich an dem Punkt, an dem du dir sagst: „So und nicht weiter!“ Dann weißt du erstmal, was du NICHT mehr möchtest. Aber normalerweise weißt du an dieser Stelle noch nicht, was du stattdessen möchtest. Ist auch völlig normal. Das ist dein erster Schritt – den zu machen ist schon die halbe Miete. Als Nächstes kommt aber nun die andere Hälfte – und genau die möchte ich dir im Folgenden skizzieren. So, wie ich ihn ungefähr mit meinen Langzeitkunden als Prozessbegleiterin gehe. Beispielhaft, denn jeder Weg ist bekanntlich auch etwas anders. Übrigens gibt es  natürlich auch noch die Gruppe derjenigen, die den Wiedereinstieg suchen. Auch sie sollen sich hier natürlich angesprochen fühlen.

1. Schritt: Auf gehts! Finde deinen Traumjob!

Formuliere als Erstes dein Ziel! Fange nichts an, ohne ein Ziel zu haben. Wie willst du irgendwo ankommen, wenn du gar kein Ziel hast? Und formuliere es sehr konkret. Z.B.: In 6 Monaten möchte ich einen neuen Job ausüben. Aus diesem großen Ziel formulierst du dir kleine Etappenziele, z.B. Monatsziele. Und daraus wieder kleinere Etappenziele – bishin zu Wochen- und Tageszielen. Du wirst sehen, deine Ziele werden sehr detailliert und sehr klein. Das ist gut, denn dann kannst du sie viel besser bewältigen. Oder denkst du, du wirst das Ziel „Glücklich im Job werden“ ohne konkrete Einzelziele erreichen? Und dann überlege dir noch, wann du Zeit für dein Projekt einplanst. Verschriftliche dir das Ergebnis und vereinbare mit dir selbst einen Vertrag. Lege deinen Vertrag dorthin, wo du ihn immer sehen kannst, denn er soll dich ja motivieren und begleiten.

2. Schritt: Stellenangebote suchen

Du überlegst dir, an welchen Punkten du passende Stellenangebote finden könntest. Das können verschiedene Jobbörsen sein, das kann eine Auflistung von Unternehmen sein, bei denen du auf der Homepage nach Stellen suchst oder dich initiativ bewerben möchtest. Du kannst auch recherchieren, wo es eine Messe zu deinem Thema gibt. Und bitte vergiss nicht den verdeckten Stellenmarkt! Glaube nicht, dass jede offene Stelle durch ein Stellenangebot veröffentlicht wird! Gebe in deinem Netzwerk bekannt, dass du auf Traumjobsuche bist  und gebe bekannt, was du suchst. Suche auch konkret Menschen, die dich unterstützen könnten. Bei Xing kannst du z.B. über die Suchfunktion dir sehr genau die Personen anzeigen lassen, die zu deinem Anliegen passen. Hier erfährst du mehr über Xing, mein Interview mit einer Xing-Expertin.

3. Schritt: Bewerbung schreiben

Angenommen, Schritt 2 war erfolgreich und du möchtest dich bewerben – dann solltest du zügig handeln können. Fange also nicht erst an, deine Unterlagen zu erstellen, wenn du etwas interessantes entdeckt hast. Sondern bereits Wochen zuvor! Gehe zu einem Fotografen, informiere dich, wie gute Bewerbungen aussehen, formuliere, verwerfe, formuliere neu…lasse unbedingt Korrektur lesen! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass wir unsere eigenen Tippfehler kaum entdecken. Manchmal musst du auch noch Zertifikate und Arbeitszeugnisse anfordern – das braucht alles Zeit! Plane also genügend davon ein.   Hier gibt es Informationen zum Anschreiben.    Und hier: Erfahre mehr über einen guten Lebenslauf!

4. Schritt: Vorstellungsgespräch zum Traumjob vorbereiten

Und bitte: Seeehr frühzeitig! Gerade an diesem Punkt hast du viele Möglichkeiten, zu üben, zu üben, zu üben…Beim Thema „Vorstellungsgespräch“ geht es sehr um deine Persönlichkeit. Wie siehst du dich selbst? Welche Stärken bringst du mit? Wie beschreibst du dich? Warum sollte man DICH einstellen? Das sind Fragen, auf die du vermutlich erst nach Antworten suchen musst. Gut ist auch der Vergleich „Selbst-/ Fremdeinschätzung“. Fülle beispielsweise eine Checkliste zu deinen Stärken aus und gebe sie (blanko natürlich) an einen Menschen weiter, der dich gut kennt. Im Anschluss daran vergleichst du, je mehr Übereinstimmung, desto treffender hast du dich selbst eingeschätzt. Du fragst dich jetzt, wie finde ich meinen Stärken heraus? Schau mal hier herein! 

 

Die einzelnen Schritte sind nicht unbedingt, auch wenn es so aussehen mag, aufeinander aufgebaut. Sie greifen vielmehr auch ineinander. Daher ist es wichtig zu wissen, dass alle miteinander verbunden sind und dieser Fahrplan dir nur eine grobe Richtung vorgeben kann. Sei darauf gefasst, dass es Unerwartetes geben wird, wo du schnell handeln musst! Diese Liste stellt auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit dar. Vielleicht musst du zuerst noch eine Fortbildung absolvieren, einen Schein aktualisieren lassen, vielleicht sogar einen Arbeitsprozess abwarten…dennoch bin ich mir sicher, dass diese Punkte dir einen groben Überblick über deinen Weg geben werden. Dabei wünsche ich dir Glück, Durchhaltevermögen und Disziplin!

 

Wenn du magst, berichte doch über deine Erfahrung bei der Suche nach deinem Traumjob? Schreibe mir gerne einen Kommentar!

 

Deine Christina

Christina Thiel Karriereberatung

Wie kann Xing dir bei deiner Jobsuche helfen? Interview mit Petra Polk

 

Ich habe Petra auf einem Barcamp im Dezember in Bonn kennen gelernt, sie als Rednerin, ich als Zuhörerin. Ihre begeisternde Art hat mich inspiriert und ich habe sie um ein Interview gebeten.

Hier ist es!

Es ist etwas länger geworden, als wir vorhatten, aber ich bin mir sicher, es wird sich für dich bis zur letzten Minute lohnen!

Möchtest du mehr über Petra erfahren?

Sie ist Rednerin, Netzwerk- & Social Media Expertin, Bloggerin, Autorin und Beraterin.

HIER findest du ihre Webseite und HIER ihren Blog.

Und vielleicht kommt dir Petra ja auch schon bekannt vor, denn sie ist Gründerin von W.I.N., dem Frauennetzwerk „Women in Network“. Dieses Netzwerk organisiert schon bald, am 21. April in Frankfurt, den „Business Kongress für Frauen in Business und Karriere“. 

 

Wie hat dir das Interview gefallen? Welche Tipps nimmst du mit?

Ich freue mich, wenn du mir und auch Petra eine Rückmeldung in den Kommentaren gibst ;-))

 

Ich grüße dich herzlich

Deine

Christina Thiel

 

Christina Thiel Karriereberatung

Bewerbungsanschreiben – Weißt du, worauf es wirklich ankommt?

Schreibe deine Bewerbung!

Kennst du das? Du sollst etwas schreiben, und sitzt vor einem weißen Blatt Papier, das sich nicht füllen lässt?  In unserem Fall möchtest du ein Anschreiben verfassen für eine Bewerbung, aber dir fällt einfach nichts ein…sei erstmal beruhigt, es geht den meisten so! Aber ich bin mir sicher, wenn du weiter liest, wird dir das seltener passieren.

Die Überschrift zu diesem Blog lautet ja:
Weißt du, worauf es wirklich ankommt?

Vermutlich nicht ganz…das soll sich ändern! Zunächst geht es um deine Einstellung. Ist dir bewusst, dass du einen Werbebrief erstellst? Ich weiß, das hört sich ziemlich blöd an, aber tatsächlich ist es so, dass deine Botschaft sein muss: „Lade mich ein zu einem Vorstellungsgespräch!“ Du solltest also in deinem Anschreiben eine indirekte Handlungsaufforderung einbauen. Wenn du gerade einen Werbeflyer in deinem Briefkasten gefunden hast, ist die Aufforderung ähnlich: „Kauf mich!“ Aufgabe an dich: Schau mal durch diese Brille kritisch auf dein Anschreiben.

Im Anschreiben geht es also nicht nur um deine fachliche Kompetenz, sondern auch sehr um deine Persönlichkeit und deine Motivation. Und hier ist es deine Aufgabe, die beiden Themen zu bearbeiten. Ein häufiger Satz, den ich an dieser Stelle als Einwand höre: „Ich habe aber doch Arbeitszeugnisse dabei, die kann der Leser sich doch durchlesen, dann weiß er, wie toll ich bin.“ Jein…erstens musst du den Leser soweit bringen, dass er sich überhaupt durch deine Anlagen „wühlt“ und bis zum Arbeitszeugnis durchkommt. Und zweitens, finde ich noch viel wichtiger: Ich möchte wissen, wie DU dich selbst beschreibst. Wie überzeugt bist du von dir selber? Wer bist du? Kennst du das AIDA-Prinzip? Es kommt aus em Marketing, du kannst es aber auch hier wunderbar einsetzen: A=Attention (Aufmerksamkeit erzeugen), I=Interest (Interesse wecken, neugierig machen), D=Desire (Verlangen) und A=Action (Aktion)

Dein Anschreiben ist deine erste Arbeitsprobe!

Ich gebe zu, ob jemand zu einem Gespräch eingeladen wird oder nicht, hängt nicht unbedingt nur von seinen Qualifikationen ab. Es hängt auch davon ab, wie überzeugend er sich verkauft. Und an dieser Stelle ist das Anschreiben dein möglicher Türöffner- oder eben auch nicht. Denn: Der Leser beurteilt deine Leistungsfähigkeit auch nach der Qualität deiner Unterlagen. Er verknüpft: Sind die Unterlagen optimal, hat sich der Bewerber mit dem Thema auseinandergesetzt, kommt er überzeugend rüber, dann wird seine Arbeitsleistung auch gut sein (natürlich ist das nur ein Baustein, seine Qualifikationen zählen natürlich auch). Wenn du jetzt denkst „Das ist aber auch irgendwie gemein!“ ?, dann gebe ich dir sogar Recht. Zumindest teilweise. Nämlich dann, wenn eigentlich DU der beste Kandidat bist, jemand anders aber bevorzugt wird weil er sich besser verkauft. Leider ist das so…wie gesagt, wir befinden uns in unserem eigenen Werbestudio – und Werbung funktioniert auch durch Psycholgie. Und die kann manchmal eben auch sehr ungerecht sein.

Wie schaffst du es nun, dich gut zu verkaufen?

  1. Deine Einstellung! Siehe Punkt 1. Mache dir bewusst, dass du ein „Produkt“ bist, das Konkurrenz hat und sich „verkaufen“ muss!
  2. Deine persönliche Note: Bitte versehe dein Anschreiben mit einer persönlichen Note, d.h. verfasse es individuell und nicht nach „Schema F“, also nach irgendeiner Vorlage aus dem Internet. Wenn ich einen Workshop zu diesem Thema durchführe und meine Teilnehmer erstellen live ihre eigenen Unterlagen, ist die Aufgabe stets, jedes Anschreiben soll anders sein.  Natürlich gibt es Ähnlichkeiten im Aufbau, aber dennoch hast du alle Möglichkeiten, deine persönliche Note einfließen zu lassen. Und das nicht nur inhaltlich, sondern auch im Layout. Spiele – vor allem im Briefkopf – mit Linien, Farben, Grafiken…
  3. Beantworte auch inhaltlich, warum der Leser nicht daran vorbei kommt, dich zu einem Gespräch einzuladen. Z.B. indem du die Frage stellst „Was können Sie von mir erwarten?“ und du 3 Antworten darauf gibst.

Tja, das soll alles beachtet werden, ganz schön viel, das ist mir durchaus bewusst.
Ich lade dich ein, mir dein Anschreiben bis zum 2. Februar 2018 zuzusenden, ich werde mir die ersten 5 Anschreiben gerne kostenfrei ansehen und dir eine Rückmeldung geben. Bist du dabei?

Ich freue ich auf dich
Christina

Christina Thiel Karriereberatung

 

2017 – 2018: Was war, was bleibt, was kommt?

Nachdem es Marit Alke geschafft hat, mich ins Onlinebusiness zu hieven (1000 Dank dafür!), freue ich mich, erstmal an ihrer Blogparade teilzunehmen. Du hast uns ja schon einen Leitfaden mitgegeben, gerne nutze ich ihn ;-))

Was war?

Tja, wo fange ich eigentlich an? Es war auf jeden Fall anders, als gedacht. Im Kern habe ich angefangen, mein Onlinebusiness aufzubauen. Und schnell merkte ich, dass es dabei eine ganze Menge Stolpersteine und Hürden gibt. Da ich glücklicherweise im Austausch mit Menschen bin, die an einem ähnlichen Punkt stehen wie ich, weiß ich, dass diese  Stolpersteine dazu gehören und es nicht nur mir so ergeht (z.B. wenn ich meine Webseite zum gefühlten 100.mal umgebaut habe und immer noch nicht zufrieden war – und es auch noch nicht bin!). Und immer wieder musste ich so an meine Kunden denken, die zu mir kommen um sich beruflich zu verändern. Und was sage ich immer? Das braucht Zeit! So ging es mir auch und ich stellte fest, wie anstrengend es ist, sich in Geduld zu üben. Ich habe mal einen Spruch gelesen, der sehr gut passt: „Lieber Gott, gib mir Geduld. Aber ZACKIG!“. Das trifft es ziemlich gut…Es waren – und darüber freue ich mich sehr –  viele tolle Momente in 2017, in denen ich über mich selbst gestaunt habe: Z.B. wenn ich, mal wieder!, ein neues Programm installiert habe und es funktionierte dann tatsächlich irgendwann! oder als ich meine erste Onlineberatung durchgeführt habe, WOW! Und noch etwas war: Ich habe mich entschieden, meine Angebote „Betriebliches Gesundheitsmanagement/ Betriebliche Gesundheitsförderung“ mit meinem Schwerpunkt „Stressmanagement“ sowie den Themen: Ziel-, Selbst- und und Zeitmanagement, Mitarbeiterführung, Motivations- und Konflikttrainings…auf eine neue Domain auszulagern, da sie nicht mehr in das Themenumfeld von „Job-Management“ passen. Diese Themen erhalten demnächst eine eigene Seite – wenn es soweit ist, gebe ich sie natürlich hier durch.

2017 war auch ein Jahr, in dem ich vielen Menschen DANKE sagen darf, insbesonders Anne Durmaz, Petra Prosoparis, Diana T. Roth, Katharina Vollus und Sebastian Weber: mein tolles Team von „Karriere im Advent“. Die Rückmeldungen waren super, ohne euch wäre das niemals so gut geworden. Daniela Schumacher und Petra Prosoparis hatte ich zusätzlich noch im Interview und auch dir, Diana T. Roth, danke für deinen Gastbeitrag und unseren tollen Austausch! Und dann sind da natürlich noch die Experten, die meine Technikfragen mit einer Engelsgeduld beantwortet haben: Gordon Schönwälder, Frank Katzer, Katrin Hill…tja, und noch jemand ist mit verantwortlich dafür, dass ich vieles verändern und verbessern konnte: Karsten Kettermann. Mit ihm bilde ich seit einigen Monaten ein Erfolgstandem und er, der Techniker!, hat mir viele Dinge gezeigt, die ich vorher nicht kannte. Dir lieben Dank! Du siehst: Nicht nur du lässt dich möglicherweise coachen, ich brauche ebenfalls Menschen, die es mir erst ermöglichen, meine Berufung auch tatsächlich technisch so zu gestalten, dass ich meine Inhalte verbreiten kann.
Aber das wäre ja alles nichts, ohne meine Kunden: Euch allen gilt der größte Dank, denn ohne euch kein Business, was mir sooo viel Spaß bereitet! Eure Lernkurven zu erleben ist eine ganz besondere Belohnung für mich, nicht in € zu übersetzen! Und das ist der Grund, warum ich überhaupt so viel Zeit damit verbringe, zu wachsen: Ich wünsche mir, noch viel mehr Menschen zu erreichen und sie auf dem Weg in einen glücklichen Job unterstützen zu dürfen.

 

Was bleibt?

Meine Leidenschaft, Menschen im beruflichen Veränderungsprozess zu unterstützen! Das mache ich nun seit 15 Jahren und ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen. Diese „Aha-Momente“ meiner Kunden sind einfach unbezahlbar. Mehr braucht es eigentlich nicht, bei dieser Überschrift…damit ist alles gesagt!

 

Was kommt?

Ich hoffe – und plane – ziemlich viel! Vor allem, was meine Produktpalette angeht. Als Erstes wird es demnächst mein „Karriere-Strategiebzuch“ geben. Anbieten möchte ich regelmäßige Webinare, Tagesworkshops, ein 6monatiges Einzelcoaching und natürlich meine Kurse, die du starten kannst, wann du möchtest und trotzdem meine persönliche und individuelle Rückmeldung erhältst:

Was nehme ich mir weiter vor? Meine Social Media Aktivitäten auszubauen ist mir ein ganz wichtiger Punkt. Dazu besuche ich gerade noch zwei Kurse, die mir mit Sicherheit viel Wissen und Sicherheit im Umgang mit Facebook und Co geben werden. Und dann hoffe ich natürlich, dass sich weiterhin Menschen mir anvertrauen, ich bin mir bewusst, dass ich ein Thema bediene, dass nicht immer ohne Schmerzen daher kommt. Um mit einem Coach erfolgreich arbeiten zu können, braucht es viel Vertrauen und einen große Portion Chemie, die von beiden Seiten aus stimmen muss.

 

Ich freue mich auf 2018, hoffe, dass sich vieles, was in 2017  für mich neu war, einspielen und automatisieren wird und ich nicht mehr so viel Zeit in meine Learnings sondern statt dessen in meine Umsetzung investieren kann.

Mit einer großen Portion Motivation starte ich 2018
Liebe Grüße

Christina

 

Christina Thiel Karriereberatung