Mein 2020 – ein Blick hinter die Kulissen

Wenn du diese Zeilen liest, stell dir bitte vor, wie ich am Schreibtisch sitze und in meinem Kalender Monat für Monat nachschaue, was mein 2020 war…die beste Erkenntnis: Nicht alles war schlecht, trotz des bösen Buchstabens der mit „C“ beginnt‼️ Vielleicht hast du auch schon über deinem Kalender gebrütet und geschaut, was dein 2020 war. Falls noch nicht, ich bin mir sicher, auch du wirst viele Dinge  entdecken, die positiv waren (und das NICHT im Sinne eines Testergebnisses!).

Ich lass dich in diesem KarriereKICK ein wenig hinter meine Kulissen schauen, Monat für Monat. Kommst du mit?
Januar:
Akku ist aufgeladen, volle Motivation auf eine neue Runde!
Ein paar Wochen zuvor bin ich in die Vollversammlung der IHK gewählt worden. Die ersten Workshops und Aktivitäten starten nun. Neue Menschen kennenzulernen, Impulse zu erhalten: Ich nehme alles mit.
Februar:
Ich lerne die Motivationstrainerin Daniela Ben Said bei einer Veranstaltung kennen: „Glück ist tierisch leicht“. Sehr faszinierend. Mein Energiespeicher ist immer noch sehr voll, wird an diesem Abend aber noch voller.
Ich bin keine Karnevalistin, Altweiber ist aber ein „MUSS“. Es wird ausgiebig gefeiert bevor es zwei Tage später für die Karnevalstage zu einem Kurzurlaub in die Türkei kommt. Überhaupt mein Wunsch für 2020: Hier und da ein kleiner Kurztripp…
März:
Ich bin Gast auf einer Überraschungsparty: Baby Shower 👼🏻. Kennen wir in Deutschland noch nicht so gut, kommt aus den USA. Kurz vor der Geburt findet diese Party statt. Für mich – und ich glaube für alle Gäste – Premiere. Gelungen!
Auch im März: Mein vorläufig letzter persönlicher Geschäftskontakt. Brainstorming in einem Café.
April:
„Frau Thiel, Sie können doch Videokonferenzen…“ Ein Satz, den ich in dieser Zeit immer häufiger hörte. „Ja, kann ich…“ Plötzlich ging alles ganz schnell. Egal ob Privat-, Firmenkunden oder Behörden: Alles zoomte. Zugegeben: Fürs Geschäft nicht schlecht. Wenn ich mir diese Zustimmung auch schon eher gewünscht hätte, sie auf diesem Weg zu bekommen, ist mehr als speziell.
Was ich auch in meinem Kalender fand: Die ersten Videokonferenzen für meine kids. Klar, Homeschooling gab es auch bei uns. Und so pendelte auch ich sehr viel zwischen meinem alten Job und dem neuen, dem der „Lehrerin“.
Mai:
Meine IHK-Tätigkeit findet weiter statt – auch hier: Nur noch online. Speziell, aber gut, dass es möglich ist.
Mein erster Online-Workshop an der Uni findet statt. Bis dahin: Schier unvorstellbar!
Juni:
Eine Idee wird geboren, und wenn ich sie gut finde, kann ich seehhr schnell sein! Es sollte eine geschlossene Gruppe von Menschen sein, die sich in einem sicheren Umfeld zu Karrierethemen austauschen können. Gesagt, getan. Der „KarriereKICK-Club“ auf Xing war geboren.
Juli:
Eine Idee ist keine Idee, also packte ich noch etwas drauf: Der Karriere-TALK und der GesundheitsTALK gehen an den Start. Monatliche Online(was auch sonst…)-Meetings zu einem speziellen Thema. Kostenfrei. Mit Aufzeichnung. Mehr Input geht in einer Stunde nicht. In den Folgemonaten häufig mit Experten als Gast.
Und was es auch noch gab: Urlaub!  Ein sehr schöner sogar. In der Eifel, 90 Minuten von zu Hause weg. Jahresurlaubshöhepunkt. Geplant war: Freunde in Kalifornien besuchen. Naja, wie gesagt: Die Eifel ist auch schön…
August:
Ebenfalls neu und früher undenkbar: Workshops für die Kreisbehörde. Bevor es richtig losging: Einige Testläufe, ein anderes Wording wurde gesucht, Überzeugungsarbeit musste nur bedingt geleistet werden. Inzwischen kannte man ja Videokonferenzen.
September:
Was sich tatsächlich noch eingestellt hat: Ein Hauch von Routine in diesem verrückten Jahr. Der September war für mich tatsächlich so etwas wie annähernd „normal“. Zumindest das neue „Normal“. Schule: Fast normal. Job: Fast normal.
Oktober:
Auf der Suche nach neuen Gästen für den KarriereTALK nehme ich Kontakt zum „Team Deutschland Paralympics“ auf. Sie stellen den Kontakt zu Sebastian Dietz her. Mein Interviewpartner am 4. Januar (also ganz bald!). Außerdem werden mir noch weitere Athleten vorgeschlagen, dies wird im November noch eine Rolle spielen.
November:
Wenn du wach wirst und dich eine Idee nicht mehr loslässt…in meinem Fall war es die Idee eines Podcastes. Immer schon „auf dem Schirm“ und immer ohne echte Idee, ohne wirkliches Konzept. Bis zu diesem Tag. Denn: Ich hatte ja noch die Kontakte zu den SportlerInnen…wieder beim Verband angerufen, wieder Unterstützung erfahren.
Dezember:
Nicht alles, aber vieles dreht sich um „Mentale Stärke im Job“, dem inzwischen gefundenen Titel für den Podcast. Kontaktaufnahme zu den Sportlerinnen, erstes Treffen per Zoom, Detailplanungen undundund…ich spüre: Viel zu tun, wenig Arbeit denn: Ich brenne genau dafür! Anfang Januar gehts loos, ich werde dich natürlich rechtzeitig informieren 😉
Ja, auch die Jahresplanung für das erste Quartal 2021 entsteht im Dezember. Ich spüre eine ähnliche Energie wie im Dezember 2020. Wie flexibel ich wohl in den nächsten Monaten werden muss? Ich weiß jetzt, dass ich flexibel sein kann und das macht mich innerlich stärker. Trotzdem darf es auch gerne wieder Richtung Normalität gehen.
Mein persönliches Fazit:
Schaue ich mir die einzelnen Etappen in 2020 an, finde ich viele positive Punkte. „Im Schlechten das Gute“ war ein Satz, den ich mir selbst oft gesagt habe. Wir neigen leider dazu, vieles negativ zu sehen. Corona kann auch nicht schön geredet werden. Dennoch war 2020 nicht nur schlecht. Es kommt immer auf den Blickwinkel an.
In diesem Sinne hoffe ich auf ein ruhigeres 2021, mehr Normalität und vor allem mehr Gesundheit. Und Gemeinschaft natürlich. Videokonferenzen können eben nicht alles ersetzen.
Ich wünsche dir, dass du gesund wirst oder bleibst. Neulich hörte ich einen Spruch, bei dem ich erst zweimal hinsehen musste: „Bleib negativ!“ Als ich ihn verstanden hatte, fand ich ihn gut. In diesem Sinne: Alles GUTE!
Deine Christina
P.S.:
Schreib mir gerne was bei dir „Im Schlechten das Gute“ war. Wie wärs, wenn wir ein paar Zitat sammeln und sie anonym veröffentlichen? 
Zur allgemeinen Stärkung 💪

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.