Verdeckter Stellenmarkt, Alternative Bewerbungswege – Wenn dein Traumjob in den Stellenbörsen nicht zu finden ist

 

 

Kennst du das auch? Du bist auf der Suche nach einem neuen Job, siehst regelmäßig alle Stellenanzeigen durch und findest dennoch nichts Passendes? Das könnte daran liegen, dass du nur im sichtbaren Stellenmarkt recherchierst und den sog. „verdeckten Stellenmarkt“ noch nicht genutzt hast. Und wenn du dir bewusst machst, dass ca. 70% aller zu vergebenen Stellen NICHT öffentlich sichtbar werden, kannst du dein Potenzial erahnen, was du hier haben könntest.

Was genau aber ist der „Verdeckte Stellenmarkt“?

Unter „verdeckten Stellenmarkt“ versteht man all die neu zu besetzenden Stellen, die nicht öffentlich ausgeschrieben sind. Vorteile für den Arbeitgeber liegen auf der Hand: Man rekrutiert kostengünstiger und teilweise auch erfolgreicher, da Kandidaten häufig schon bekannt sind oder empfohlen werden. Stellenanzeigen, Bewerbungsbearbeitung, Vorstellungsgespräche  – all das wird weniger und somit die Besetzung des neuen Jobs kostengünstiger.

 

Was bedeutet das nun für dich?

Das möchte ich dir in diesem und sogar auch im nächsten Blogartikel gerne verraten.

Möchtest du deine Chancen, deinen Traumjob zu finden, erhöhen, solltest du dir zunächst bewusst machen, dass es noch lange nicht nur die Stellenangebote gibt, die für dich sichtbar sind. Und dann wird dir klar, dass du es in der Hand hast, deine Jobchancen aktiv zu steigern. 3 Möglichkeiten stelle ich dir heute vor, die anderen erhältst du im nächsten Blog in zwei Wochen.

 

Möglichkeit 1: Die Initiativ-/ oder Blindbewerbung

Angenommen, du entdeckst ein Stellenangebot im Netz, in der Zeitung und schreibst eine Bewerbung: Dann spricht man von der „reaktiven“ Bewerbung. Klar, Angebot – Reaktion. Siehst du deine Traumstelle nicht und bewirbst dich dennoch, ergreifst du die INITIATIVE  – wir sprechen also von der INITIATIVBEWERBUNG, die oftmals auch Blindbewerbung genannt wird. Sie dient als Zusatz zur reaktiven Bewerbung, bewirb doch also bitte nie ausschließlich initiativ! Der Vorteil dieser Strategie: Du hast wenige bis keine Mitbewerber und somit viel Aufmerksamkeit. Außerdem zeigt sich hier deine ganze Motivation: Denn du hast dir diese Firma ja aktiv ausgesucht und möchtest unbedingt dort arbeiten. Nachteil: Du weißt gerade nicht, ob eine Stelle überhaupt zu besetzen ist. Oftmals lassen Personaler Initiativbewerbungen lange in der Schublade liegen und kommen dann wieder auf den Kandidaten zurück. Da kann ich mitreden, ist mir nämlich auch schon passiert. Die Initiativbewerbung ist meist nicht so umfangreich wie eine komplette Mappe, es genügt, wenn du zunächst deinen Lebenslauf, ein kurzes Anschreiben und ein Deckblatt einreichst. Auf Wunsch gibt es natürlich den Rest dazu. Sie kann auch vom Aufbau her ganz anders sein: In Form eines Bewerbungsflyers. DIN A4, 3 Spalten, beidseitig bedruckt. Hohe Auflage möglich, geringe Kosten, hohe Aufmerksamkeit. Ich kann mich gut an eine Teilnehmerin eines Workshops von mir erinnern, leider weiß ich den Namen nicht mehr (vielleicht liest du ja mit, dann melde dich!): Sie war Bürokauffrau und hat ca. 50 dieser Flyer gedruckt. Dann ist sie in ein Gewerbegebiet gefahren und hat dort in jeder Firma diesen Flyer in den Briefkasten geworden. Denn jedes Unternehmen benötigt Bürokräfte! So hat sie mit wenig Aufwand und wenigen Kosten ihre Bewerbungsstrategie erweitert. Und Erfolg dabei gehabt!

Möglichkeit 2: Messen

Sie haben eine Schnittmenge zu den Initiativbewerbungen. Denn auch zu einer Messe kannst du einen Stapel an Flyern mitnehmen und verteilen. Eine Messe bietet den zusätzlichen Vorteil, dass du mit möglichen Entscheidern direkt ins Gespräch kommen kannst. Wo kannst du das sonst schon? Und wenn du das Gespräch gut vorbereitest, kannst du dabei unendlich viele Punkte sammeln und Informationen erhalten, die du sonst nicht so einfach bekommst.

Möglichkeit 3: Experten befragen

Du kennst jemanden, der genau das macht, was du schon immer beruflich machen wolltest? Und du fragst dich: Wie komme ich da bloß hin? Frag nich dich selbst – frage den Experten! Ein bißchen Mut ist hier sicher angesagt, aber du wirst merken, wie du immer sicherer wirst. Du kannst es ja auch zunächst auf dem schriftlichen Weg probieren. Stelle dich immer erstmal vor, nenne dein Anliegen, sage, warum und wieso du die Fragen an xy stellst. Und dann frage höflich nach, ob du dieser Person ein paar Fragen stellen kannst. Erwarte nicht zu viel, vielleicht antworten dir von 10 nur zwei Menschen. Aber das kann durchaus reichen. Versuche also möglichst in Kontakt zu kommen.

 

 

Wie sind deine Erfahrungen zu diesen Tipps? Schreibe mir und auch anderen Lesern und gebe auch deine Tipps weiter!

 

Die nächsten 3 Möglichkeiten wie versprochen in 2 Wochen!

Bis dahin wünsche ich dir eine erfolgreiche Zeit.

Christina Thiel Karriereberatung

 

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