Wertschätzung in Unternehmen – die neue Währung

Christina Thiel Jubel

Vorab:

Dies ist KEIN Artikel, der sich auf die neueste Studie xy bezieht. Dies ist ein sehr subjektiver Artikel, in dem ich meine Eindrücke, insbesondere was die Unternehmenskultur betrifft,  von der Zukunft Personal 2018 schildere (ja, sie wirkt immer noch nach…).  Dies ist KEIN Artikel, mit den besten Tipps zum Thema xy. Dieser Artikel soll allein Mut machen, denn in fast allen Gesprächen mit meinen Kunden habe ich inzwischen mit dem Thema „Wertschätzung“ zu tun. Heute berichte ich dir, welche Erfahrung ich dazu auf der „Zukunft Personal 2018“ in Köln gemacht habe, denn dich interessiert bestimmt, wie Unternehmen mit diesem Thema umgehen, oder? Und dieses Thema war auf der Messe absolut greifbar! Wertschätzung wird zur neuen Währung!

Eine neue, wertschätzende Unternehmenskultur zieht ein

 

Zukunft der Arbeit Christina Thiel

Das sind die Themen, die in Unternehmen einziehen bzw. einziehen werden! Wertschätzung, Wissen teilen, Konkurrenzdenken verringern.  Und trotzdem oder gerade deswegen: Wirtschaftlicher und effizienter arbeiten! Warum? Weil die Mitarbeiter sich als Teil des Unternehmens identifizieren, ernster genommen werden, angehört werden. Die Führungskraft verstehet, dass sie nicht allwissend ist. In Zeiten des Arbeitskräftemangels ziehen Mitarbeiter weiter, wenn sie diese Wertschätzung nicht erleben

Was bedeutet der Einzug von „Wertschätzung“ in Unternehmen für dich?

Dein Wunsch nach Wertschätzung wird sich zumindest teilweise erfüllen, davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt.  Z.B. mehr Homeoffice, bessere Vereinbarung von Familie und Beruf, flachere Hierarchien, verstärkte Mitarbeiterbeteiligungen usw. Die Unternehmenskultur ändert sich, z.B. indem sich Unternehmen für die Gesundheit der Mitarbeiter interessieren und sich sogar aktiv um diese kümmern. Am Rande: Auf besagter Messer gab es eine Menge Anbieter, die Unternehmen ein „Dienstfahrrad“ anbieten. Das Dienstfahrrad ist der neue Dienstwagen! Gefördert vom Unternehmen für die eigenen Mitarbeiter. Das Fahrrad als Statussymbol! Lass es dir auf der Zunge zergehen…

Weniger Konkurrenzdenken = mehr Energie für die wichtigen Dinge. Fokussierung auf das, was wichtig ist. Prioritäten setzen und damit letztendlich wirtschaftlicher arbeiten … und das funktioniert sogar!

Also …

… es gibt  Hoffnung ;-)) Dass wir beteiligter Arbeiten dürfen, Rücksicht auf unsere persönliche Situation genommen wird, uns Möglichkeiten gegeben werden, gesünder und ausgeglichener zu arbeiten. Natürlich hast du Recht, wenn du sagst: Davon spüre ich aber nichts. Es wird sich langsam etwas ändern, aber wir sind auf einem guten Weg. Und schließlich müssen ja auch wir ein Stück diese neue Kultur leben. „Konkurrenzdenken verringern“ heißt doch auch, dass wir nicht in jedem Kollegen eine Konkurrenz sehen, oder?

Habe ich dir ein bißchen Mut gemacht? Ich hoffe doch! Schreibe mir einen Kommentar in das Kommentarfeld und schildere mir deine Eindrücke zu diesem Thema, ich freue mich!

Bis bald

deine Christina

 

Christina Thiel Karriereberatung

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Sehr interessanter Bericht, denn auch ich habe festgestellt, dass sich in unserem Unternehmen die Hirarchien etwas lockern, die Geschäftsführung mit ihren Bereichleitern schon auf „du und du“ ist. Man legt sehr viel mehr Wert auf Umwelt- und Energiethemen und die Gesundheit der Mitarbeitern. Davon erhofft man sich auch, dass die Krankheitsquoten sinken. Ein guter Ansatz, um burn-out vorzubeugen. Schade nur, dass immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern lastet. Da sind die guten Vorsätze eines Unternehmens schnell weg, wenn es um Personalkosten geht.

    • Absolut deiner Meinung, manches hebt sich noch sehr gegenseitig auf. Aber ich denke, dass der Anfang gemacht ist und sicher auch bei dir im Unternehmen noch einiges in diese Richtung geschehen wird.

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